Bauernhof als risikoarmes Abenteuer
Tourismus: Ferienbetrieb der Familie Horn in Hüttenthal mit Anerkennung der Berufsgenossenschaft ausgezeichnet
   
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HÜTTENTHAL. Als dritter Betrieb in Hüttenthal hat die ländliche Ferienherberge der Familie Horn die Plakette „Ausgezeichneter Bauernhof“ der Berufsgenossenschaft erhalten. Für deren Vertreterversammlung hat Erster Kreisbeigeordneter Dietrich Kübler die Beurkundung dieser Anerkennung nun überreicht.


Grund zum Feiern gab die Auszeichnung der land-wirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für Bemühungen um Kindersicherheit. Von links einem Fachmann des Verbands, Bürgermeister Willi Keil, dem Berufs-Repräsentanten Dietrich Kübler sowie Hilde,
Marc-Oliver und Günther Horn

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Das entsprechende Papier bestätigt die vorbildlichen Bemühungen der Familie Horn, auf ihrem Ferienhof etwaige Gefahren und Risiken für Kinder zu beseitigen. Der mit seinem Betrieb ebenfalls prämierte Kübler betonte dazu, dass es nicht im Interesse der Beteiligten sei, wirklich alles zu verriegeln.
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„Der Bauernhof gilt ja gerade für Kinder aus der Stadt als eine Art Abenteuerspielplatz. Man darf nicht im Rahmen der Sicherheit alle Abenteuer-Möglichkeiten nehmen, sonst macht es ja auch keinen Spaß mehr. Jedoch ist es wichtig, potenzielle Gefahren für eigene Kinder und Ferienkinder zu kennen und zu minimieren“, erklärte Kübler.
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Die dritte Auszeichnung eines Ferienbauernhofs im Ortsteil Hüttenthal macht nach Überzeugung des Landwirts und Regionalpolitikers auch das besondere Bemühen der Gemeinde Mossautal um den ländlichen Tourismus deutlich. Ein Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft war bei der Umsetzung der Kriterien für den „Ausgezeichneten Bauernhof“ vor Ort und gab praktische Tipps für einfache und kostengünstige Lösungen. Mossautals. Bürgermeister Willi Keil äußerte seine Freude über Kooperation und Ergebnis: „Ich bin stolz, dass diese schöne Auszeichnung auch an die Familie Horn gegangen ist, die bereits viermal die Auszeichnung zum beliebtesten Ferienhof in Hessen aufgrund einer Gästebewertung erhalten hat. Auch dieses neue Gütesiegel findet bestimmt seinen Platz im Frühstücksraum.“

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Quelle Odenwälder Echo - 24.11.2008